Termine-Wissenswertes-Wichtiges (und Unwichtiges)

News


Protokoll zur Jahreshaupt-versammlung am 13.03.2019


Termine für das Jahr 2019


Die nächsten Termine der Kindergruppe


Aktuelle Themen im Web-Tagebuch


Das neue BUND-Magazin


 15.02.2019

 .Biene Majas wilde Schwestern

Die meisten Menschen denken bei Bienen an Honigbienen. Weniger bekannt ist die unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Bedingungen.

 


Wie kommt Plastikmüll aus Deutschland ins Meer?

25.01.2019

Viel zu selten werden Abfälle wiederverwertet. Das sagen sogar Vertreter der Recycling-Branche. Plastikmüll wird massenhaft nach Asien exportiert, wo er - oft illegal - verklappt wird. Aktueller Hotspot ist Malaysia.


Klimawandel: Die Sintflut kommt.

Lesenswertes Essay in der Zeit-Online vom 4.11.2018


Was die Wissenschaft über Abgase weiß.

24.01.2019

Wie gefährlich sind Luftschadstoffe, wo kommen sie her, wer legt die fest? Fragen und Antworten zum Abgas-Streit.Grenzwerte 

LobbyControl 24.1.2019:                            „Initiative von Lungenärzten“ stammt auch von einem früheren Daimler-Mitarbeiter

Telepolis 26.1.2019:                                Der Streit um die Grenzwerte


Neue Studie über Glyphosat



Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr



Rettet die Insekten

Zwei kleine Leitfäden zum Download:

Wie helfe ich den Wildbienen.

Wie helfe ich den Schmetterlingen


s´BUND-Blättle 2018 ist erschienen


Aus unserem Partnerverein Montessorischule Löwenzahn, Ettenheim:

Mit der Planung und Einrichtung eines nachhaltigen Wildcafemobils wollen Schüler der Montessorischule einen echten Beitrag zum fairen Handel, zur Unterstützung kleinstrukturierter Überlebensprojekte in der einen Welt, zum praktischen Umweltschutz usw. leisten.

BUND veröffentlicht den Fleischatlass 2018


Das könnte Sie interessieren.

Das Artensterben bei Insekten ist in aller Munde.

Was sind die Konsequenzen?


Kleine Meisenkunde

Blau-, Kohl-, Tannenmeise: Können Sie unsere heimischen Arten unterscheiden? Meisen sind unsere häufigsten Wintergäste – Zeit für eine kleine Meisenkunde.


Rettet unser Dorfbild!

 

Viele glauben, wenn sie ihre Gärten mit Folien und Steinschüttungen gestalten, dann hätten sie keine Gartenarbeit mehr. Das ist aber zu kurz gedacht! Die Kosten sind sehr hoch und mit der Zeit sammelt sich darauf u.a. durch Laubfall viel organisches Material an und bildet eine Schicht für allerhand ungewollte Eindringlinge.

Eins aber ist sicher: Da unsere Gärten für viele wilde Tiere und Pflanzen die letzten Refugien bilden, nämlich vor allem für die, die draußen auf den modernen Äckern und Wiesen keine Lebensgrundlage mehr finden, verwehren wir diesen mit den Schottergärten das Asyl. Die Folge ist, dass zur Zeit im Zusammenwirken vieler Faktoren ein ungeahntes Artensterben stattfindet, das auch unsere Lebensgrundlage schwächt. Am deutlichsten sichtbar wird dies am Niedergang der Bestäuber, die auch für uns Menschen lebenswichtige Arbeit leisten.

Die Schotterflächen sind für Tiere und Pflanzen so attraktiv wie die Parkplätze vor den Supermärkten. „Wenn sich schon Bauplätze in die Landschaft fressen, müsse die Ausbreitung toter Flächen gestoppt werden“ fordern Naturschützer und viele Dorfbewohner, auch um die Qualität unserer liebgewonnenen Dorfatmosphäre zu retten.

In der Bilderausstellung unserer dörflichen Gärten aus Staig vergangenen Jahres konnten wir zeigen, wie wertvoll bunte naturnahe Gärten für das Dorfbild sind und was sie für uns Dorfbewohner bedeuten, die hier ihre Heimat haben.

Deswegen wäre es sicher hilfreich, auf kommunaler Ebene die Gartenbesitzer und Bauherrn darauf aufmerksam zu machen und entsprechende Regelungen oder Empfehlungen herauszugeben, bevor die Versiegelung durch Folie und „Versteinigung“ lebendiger Flächen weiter um sich greift.

 



Rückblick 2018

Eine schöne Portion Aktivitäten und Arbeiten liegen hinter uns. Begonnen hat es mit der Pflege der Bäume an der Straße nach Schnürpflingen, dann das Herrichten der Bäume in unserer Obstwiese, viele Sitzung und Begehungen im Rahmen der Flurneuordnung, Gespräche mit Herrn BMM Jung, zweimaliges Mähen und Abräumen unserer Obstwiese, Vorbereitung und Durchführung des Obstwiesenfestes, viele Kindergruppenstunden, wöchentliche und regelmäßige Aufsicht im Recyclinghof, 2-malige Pflege der Sandbergwiese, Neuanstrich der Eingangstüre am Vereinslokal, Reparaturen unserer Geräte, Jahresessen, Ausflug, Wanderungen, Texte fürs Mitteilungsblatt, Herausgabe unseres s`BUNDE Blättle 18, Pflege unserer Homepage, monatliche Vorstandsitzungen, Pflege der Böschung am Radweg nach Weinstetten usw.

Eine tolle Bilanz Dank vieler Helfer und Mitstreiter!

Übrigens: Jeder ist eingeladen, bei uns aktiv mitzumachen. Kommen Sie doch einfach mal dazu. Manches ist zwar mit ein bisschen Arbeit verbunden, aber am Ende steht immer das gute Gefühl, gemeinsam für unsere Natur und unser Dorf etwas Sinnvolles gemacht zu haben.

 

Demnächst Neues zum Naturraum Weihung!

Manfred Schaumann, Vorstand


2018: Böschung fürs neue Blühjahr vorbereitet

Die Böschung am Radweg von Staig nach Schnürpflingen überraschte dieses Jahr mit einem bunten Blütenflor. Um den nächstjährigen vorzubereiten, wurde sie von der Gemeinde gemäht. 

Da das Schnittgut weg muss, um das Blühen wieder zu ermöglichen, räumte es der BUND mit Rechen und Gabel ab und führte es auf den Recyclinghof. Bliebe der Mulch liegen, würde er humisieren, dadurch die Fläche überdüngen und das wäre für die Blühpflanzen der Garaus. Den ehrenamtlichen Helfern herzlichen Dank!

 

2017: Blumen am Rain—prima Artenschutz!

Wie hier zu sehen war, auf der Böschung entlang dem neuen Radweg zwischen Staig und Weinstetten entstand durch Einsaat wilder Wiesenblumen ein bunter neuer Lebensraum, der auch den Vorbeigehern und –fahrern ins Auge fiel

Allerding kostet diese Schönheit etwas Einsatz und Pflege.

Im Sommer übernahm der BUND die Aufgabe, invasive Wildpflanzen wie der breitblättrige Knöterich mit samt der Wurzel zu entfernen.

Und jetzt, etwas spät im Jahr erfolgte der Schnitt. Der Bauhof mähte die Fläche, der Bund übernahm das Abrechen und das Wegfahren des Mähguts.

Mähen allein reicht nicht. Wenn das Schnittgut nicht wegeräumt wird, also nur gemulcht wird, verschwinden sehr schnell die bunten Blumen, denn sie können sich durch den dichten Mulch nicht behaupten : Dann ist es schnell aus mit der Pracht.

Anschließend ging’s noch der Baumreihe entlang der Straße von Staig nach Schnürpflingen an die Äste. Wildes Reißig und zu weit unten stehende Äste wurden abgeschnitten und das Reißig weggefahren

 

Auch hier mal wieder den ehrenamtlichen Helfern besten Dank

 



Ein Storchennest wächst jedes Jahr um ein Stockwerk

Bald wir es zu schwer, dann muß man hochsteigen, um die wilden Gewächse und ein Teil des Reißigs entfernen. In diesem Fall war Herr Fröhlich da. Er hat die Erbacher Feuerwehr mitgebracht, so dass hoch oben die Arbeit verrichtet werden konnte. Jetzt warten wir wieder auf ein neues Storchenjahr!

Storchen-Nester müssen gepflegt werden denn sie wachsen in die Höhe und werden dann unstabil.
Reinigen des Storchennestes in Harthausen
Durch Erdeintrag ins Nest bildet sich dort eine Pflanzmulde, in der Gräser und Stauden wachsen und das Nest für die Störche unbrauchbar machen.
Das verlassene Storchennest

Bis jetzt sind noch keine auf unserem Nest in Harthausen angekommen. Ob etwas passiert ist, wissen wir nicht. Nur eins ist klar, es ist sehr gefährlich für Störche, bis in den Süden von Afrika zu fliegen und wieder zurück. Da kann alles mögliche passieren.

 

 Aber vielleicht kommen doch noch welche! Wir hoffen doch!

Was ist mit unseren Strörchen los?

Ja, wir wissen es auch nicht genau! Jedenfalls wurde das Nest im vergangenen Jahr gereinigt und vom zu hohen Aufbau befreit. Dabei stellte sich heraus, dass im Nest sehr viel Erde war. Man sah ja von weitem, wie hochgewachsener Ampfer aus dem Nest ragte. Das kam vermutlich daher, dass der Storch zu viel in Äckern nach Nahrung suchen musste und dann mit seinen Füßen die Erde mit ins Nest brachte. Dadurch versumpfte das Nest. Normalerweise sucht der Storch in feuchten Wiesen und kommt dabei nicht mit Ackerboden in Berührung .Vielleicht war dies auch ein Grund, warum die letzten Jungen krank wurden und starben.

Es könnte auch sein, dass die Harthausener Störche auf dem langen Weg von und nach Afrika verunglückten oder sonst wie ums Leben kamen. Die Gefahr ist groß, die lange Reise nicht zu überstehen, denn viele Gefahren lauern.

Interessant war, dass dieses Frühjahr verschiedene Störche hier auftauchten, aber das Nest nicht annahmen. Denn wenn Störche sich niederlassen, prüfen sie die Umgebung, ob sich genügend Futter bietet. Dies ist natürlich abhängig davon, wie die potentiellen Futterquellen ( Wiesen, Feuchtwiesen ) landwirtschaftlich gestaltet und benutzt werden. Vielleicht hat sich diesbezüglich dort einiges verändert.

 

Es ist zu erwarten, dass durch die Weihungsrenaturierung neue ökologische Gewässerrandstreifen entstehen. Die Pflege dieser neuen Flächen muss nach ökologischen Vorgaben erfolgen, was zu einer biologischen Bereicherung führen wird. ( z. B. durch andere Mähzeiten, kein Düngereintrag usw.) Das wäre für den Storch gut, er könnte dann wieder mehr Nahrung finden. 


Unser Umwelttipp

Artenvielfalt im eigenen Garten

Laut Artenschutzbericht der Bundesregie­rung sind ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gefährdet. Schuld daran ist haupt­sächlich der Mensch, indem er auf vielfältige Weise in die Natur eingreift, Lebens­räume zerstört und industrielle Schad­stoffe freisetzt.



Unsere Kindergruppe

Immer freuen wir uns, wenn viele Kinder zu uns in die Gruppenstunde kommen. Wir gehen mit ihnen hinaus, um die Kinder Natur spielerisch erleben zu lassen. Denn nur wer die Natur kennt, kann sie auch schützen! Es geht uns dabei nicht nur um die Natur, sondern auch um die Kinder. 

Wir gratulieren unserem Vorstand

Manfred Schaumann erhält Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND
Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND