Termine-Wissenswertes-Wichtiges (und Unwichtiges)



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Das neue BUND-Magazin



Blumenrain gepflegt.

 

Mähen und Abräumen des Rains zwischen Staig und Altheim ist die Voraussetzung einer  neuen Blumenpracht im nächsten Jahr. Das Mahdgut wurde im Ökobauernhof als Einstreu benutzt und so dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt. Der Gemeinde fürs Mähen, den freiwilligen Helfern besten Dank!

 


Aus unserem Partnerverein Montessorischule Löwenzahn, Ettenheim:

Mit der Planung und Einrichtung eines nachhaltigen Wildcafemobils wollen Schüler der Montessorischule einen echten Beitrag zum fairen Handel, zur Unterstützung kleinstrukturierter Überlebensprojekte in der einen Welt, zum praktischen Umweltschutz usw. leisten.

Unser Umwelttipp

Artenvielfalt im eigenen Garten

Laut Artenschutzbericht der Bundesregie­rung sind ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gefährdet. Schuld daran ist haupt­sächlich der Mensch, indem er auf vielfältige Weise in die Natur eingreift, Lebens­räume zerstört und industrielle Schad­stoffe freisetzt.


Landwirtschaft


Süddeutsche Zeitung 28.04.2019

Fragwürdige Verflechtungen

Eine Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen weist nach, wie eine kleine Gruppe von Akteuren aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt.


Reizvolle Natur!

Sicher habt ihr schon einen Blick in das Regenrückhaltebecken beim Netto geworfen und habt euch gewundert, wer die schönen Blumen angebaut hat. Sie sind selbst gekommen, denn der feuchte Standort ist ideal für den Blutweiderich, eine einheimische Blumenart und ein Leckerbissen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Blume liebt feuchte Stellen, wo sie gerne wächst, entweder aus Samen oder aus dem alten Wurzelstock

 Dank der umsichtigen Vorpflege des Geländes durch die Gemeinde erhielt diese Pflanze ihre Chance. 

Wie vertragen sich hier Technik und Natur

Ohne zu fragen hat sich die Natur von selbst auf ihre schönste Weise im Regenüberlaufbecken beim Netto in Staig eingenistet. Jetzt kam der Bagger und hat wieder Ordnung geschaffen. Zweifellos muss das Becken seine ihm zugewiesene Aufgabe erfüllen. Da stellt sich aber die Frage, wie viel Eingriff ist wirklich technisch notwendig, sodass die jetzige Besiedlung durch den Rohrkolben und den Blutweiderich zusätzlich bleiben kann. Diese ökologisch wertvolle Entwicklung dient dem Artenschutz und verdient Beachtung. Sie stellte sich von selbst ein, somit genau passt und nichts kostet. Die Bedingung für die Feuchtpflanzenbesiedlung wäre, zuzulassen, dass immer etwas Restwasser im Becken zurückbleiben kann. Wenn dies gezielt und gesteuert erfolgen würde, würde dies die technische Aufgabe des Beckens kaum beeinflussen, und wir hätten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

 

Zur Bedeutung der sich selbst eingestellten Pflanzen: Prinzipiell steht der Rohrkolben unter Naturschutz. Er bietet durch seinen Wuchsart ein besonders wertvolles Biotop. Der Blutweiderich ist ein sehr wirksamer Pollen- und Nektarspender, nicht nur für die Honigbiene. Man kann Schmetterlinge und auch eine Menge verschiedener wilder Bestäuber wie z.B. gefährdete Solitärbienen an der Pflanze beobachten. Also: Gib der Natur eine Chance, dann gibt’s Artenschutz umsonst.


Lesenswert !

Nichts wird so bleiben wie es ist 

Vom gescheiterten Versuch, Klimaprobleme durch Wegschauen zu vertreiben - Zwischenruf eines Richters

 

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Rettet die Insekten

Zwei kleine Leitfäden zum Download:

Wie helfe ich den Wildbienen.

Wie helfe ich den Schmetterlingen



BUND Leistungen


 

Auch unsere Naturdenkmale brauchen immer wieder eine Pflege. So auch das geologische Fenster am Sandberg in Staig, das uns einen Einblick gibt in unsere geologische Vergangenheit. Man sieht hier deutlich, wie vergangene Seen und Meere ihre Sandspuren hinterlassen haben. Diese Schichten werden Molasse genannt. Sie haben sich im Tertiär ( vor ca. 10 Mill. Jahren ) dort aufgeschichtet, wo sich  vor den Alpen Juragestein absenkte und Mulden schaffte für die neuen Ablagerungen. Am Sandberg wurde der dort anfällige Sand zum Teil abgebaut, so entstand eine Steilwand, in die sich eine Uferschwalbenkolonie  einnistete. Doch da ein großer Teil der Wand von Büschen und Sträuchern erobert wurde, sind die Schwalben verschwunden. Das Restfenster am Weg soll offen bleiben. Dazu müssen die Büsche und Sträucher aber zurückgeschnitten werden, was wir jetzt wieder in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde durchführten.

Auch  „d` Höll“  kann als Standort geschützter Blumen nur durch regelmäßige Pflege erhalten bleiben. Hier mussten wir die wilden Himbeer- und Brombeersträucher abmähen. So haben die Märzenbecher, die Szilla , der Lerchensporn, die Hirschzunge usw. Platz sich zu entfalten.

Die Böschung entlang des Radwegs zwischen Staig und Weinstetten hat sich in den letzten Jahren zu einem wunderschönen Blumenhang entwickelt. Damit dieser so erhalten bleibt, muss gemäht und abgeräumt werden. Obwohl der Bauhof bisher das Mähen durchführte, übernahmen wir dieses Jahr auch die Mäharbeit. Da das abgestorbene Gras vom Schnee angedrückt war, war das Mähen ein bisschen mühsamer als sonst.  Aber unser Einsatztrupp schaffte auch dies. Ein ganzer Traktoranhänger Schnittgut konnte weggefahren werden. Jetzt freuen wir uns wieder auf die nächste Blütezeit.

Weiter arbeiten wir gerade an der Gestaltung unserer neuen Vereinsräume im Turnhallengebäude in Steinberg. Auch unsere Obstwiese an der Schule in Altheim wartet schon, bis wir demnächst mit dem Herrichten der Bäume beginnen.

Sobald die Natur weiter fortgeschritten ist, laden wir ein zur Vorstellung unseres Lehrpfads entlang unserer Tafeln im Ökoverbund Weihung an der Baurabrück bei Ströbeles Stadel.

Das ganze Jahr hindurch betreuen wir den Recyclinghof.

Auch dieses Jahr war Herbert Baier wieder unterwegs im Wald und hat ca. 65 Vogelnistkästen gereinigt. Er hat festgestellt, dass einige Kästen durch neue ersetzt werden müssen. Vielleicht findet sich jemand, der dazu ein bisschen spenden möchte.

All dies ist möglich, weil bei uns Menschen sind, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für unsere Natur einsetzen. Vielleicht möchtest auch du dabei sein. Dann melde dich, wir freuen uns auf dich!

Auf jeden Fall gilt unser Dank allen unseren Mitarbeitern, ohne sie wäre all das nicht möglich.

 

   




Unsere Kindergruppe

Immer freuen wir uns, wenn viele Kinder zu uns in die Gruppenstunde kommen. Wir gehen mit ihnen hinaus, um die Kinder Natur spielerisch erleben zu lassen. Denn nur wer die Natur kennt, kann sie auch schützen! Es geht uns dabei nicht nur um die Natur, sondern auch um die Kinder. 



Wir gratulieren unserem Vorstand

Manfred Schaumann erhält Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND
Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND