Termine-Wissenswertes-Wichtiges (und Unwichtiges)


Bitte beachten Sie die aktuellen Einträge in unserem Web-Tagebuch


Flurneuordnung Steinberg - Stellungnahme 2

Zusätzliche Überlegungen zu unserer am 17.7.20 abgegeben Stellungnahme:

Eine Flurneuordnung ist ein Jahrhundertwerk. Die Herausforderung besteht darin, aus der jetzigen Situation heraus für die Zukunft zu planen, denn jetzt in neuerer Zeit zeichnet sich ein Umdenken ab, aus Problemen der vorwiegend industriellen Vergangenheit der Landwirtschaft zu lernen und auf nachhaltige Methoden sich zu besinnen. Es ist klar, dass die noch bis heute bestehende Situation die Maßnahmen der Flurneuordnung entscheidend prägen. Auf der heutigen politischen, regionalen und sogar bis zur europäischen Ebene wird es zukünftig einschneidende Veränderungen geben, die Landwirtschaft in Bezug auf das Artensterben, der Vergiftung der Böden, auf der Massentierhaltung, der Monokulturen usw. zu nachhaltigen, ökologisch verbesserten Methoden zu führen.

Gegen das Artensterben ist ein funktionierendes Biotopverbundsystem unerlässlich, wie es ja für eine moderne Flurneuordnung vorgesehen ist. Dem wird unserer Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, denn es wurde u.a. keine durchgehende Busch-oder Baumverbindung von Ost nach West vorgesehen.

Ob Brachestreifen als allgemeiner Verbindungsweg für die in Frage kommenden Arten funktionieren kann, ist ungeklärt. Außerdem hat der Brachestreifen in der nördlichen Fläche keinen Anschluß.

In den Planungen sind vor allem Feldlerchenbiotope vorgesehen, aber gleichzeitig brauchen der Kiebitz, die Rebhühner, die Goldammer, Wiesenpieper, und viele andere anders gestaltete Reviere wie etwa mit Büschen und Bäumen.

Wir vermissen eine Obstanlage mit Hochstämmen verschiedener Sorten , da solche Flächen als besonders wertvolle Biotope darstellen. Sie böten zusätzlich weiteren gefährdeten Arten Lebensraum.

 

Die Straße von Steinberg nach Dorndorf wird auf beiden Seiten mit Fahrwegen versehen. So entsteht eine sehr breite Straßenanlage . Wir halten dies für verkehrstechnisch überdimensioniert, zumal auf ihr relativ wenig Verkehr herrscht. Nötig wäre aus unserer Sicht eine ästhetische und ökologische Aufwertung durch Bäume und/oder Strauchreihen, zumal bis etwa 1960 viele Bäume die Straße begleiteten.


Blumenrain gepflegt.

 

Mähen und Abräumen des Rains zwischen Staig und Altheim ist die Voraussetzung einer  neuen Blumenpracht im nächsten Jahr. Das Mahdgut wurde im Ökobauernhof als Einstreu benutzt und so dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt. Der Gemeinde fürs Mähen, den freiwilligen Helfern besten Dank!

 


Lesenswert !

Nichts wird so bleiben wie es ist 

Vom gescheiterten Versuch, Klimaprobleme durch Wegschauen zu vertreiben - Zwischenruf eines Richters

 

Download
Nichts wird bleiben wie es ist.pdf
Adobe Acrobat Dokument 420.2 KB

Tag der Vereine

 

 

 

 

 

Mehr lesen im Webtagebuch

 


Rettet die Insekten

Zwei kleine Leitfäden zum Download:

Wie helfe ich den Wildbienen.

Wie helfe ich den Schmetterlingen


Aus unserem Partnerverein Montessorischule Löwenzahn, Ettenheim:

Mit der Planung und Einrichtung eines nachhaltigen Wildcafemobils wollen Schüler der Montessorischule einen echten Beitrag zum fairen Handel, zur Unterstützung kleinstrukturierter Überlebensprojekte in der einen Welt, zum praktischen Umweltschutz usw. leisten.

Unser Umwelttipp

Artenvielfalt im eigenen Garten

Laut Artenschutzbericht der Bundesregie­rung sind ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gefährdet. Schuld daran ist haupt­sächlich der Mensch, indem er auf vielfältige Weise in die Natur eingreift, Lebens­räume zerstört und industrielle Schad­stoffe freisetzt.


Landwirtschaft

Süddeutsche Zeitung 28.04.2019

Fragwürdige Verflechtungen

Eine Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen weist nach, wie eine kleine Gruppe von Akteuren aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt.


Reizvolle Natur!

Sicher habt ihr schon einen Blick in das Regenrückhaltebecken beim Netto geworfen und habt euch gewundert, wer die schönen Blumen angebaut hat. Sie sind selbst gekommen, denn der feuchte Standort ist ideal für den Blutweiderich, eine einheimische Blumenart und ein Leckerbissen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Blume liebt feuchte Stellen, wo sie gerne wächst, entweder aus Samen oder aus dem alten Wurzelstock

 Dank der umsichtigen Vorpflege des Geländes durch die Gemeinde erhielt diese Pflanze ihre Chance. 

Wie vertragen sich hier Technik und Natur

Ohne zu fragen hat sich die Natur von selbst auf ihre schönste Weise im Regenüberlaufbecken beim Netto in Staig eingenistet. Jetzt kam der Bagger und hat wieder Ordnung geschaffen. Zweifellos muss das Becken seine ihm zugewiesene Aufgabe erfüllen. Da stellt sich aber die Frage, wie viel Eingriff ist wirklich technisch notwendig, sodass die jetzige Besiedlung durch den Rohrkolben und den Blutweiderich zusätzlich bleiben kann. Diese ökologisch wertvolle Entwicklung dient dem Artenschutz und verdient Beachtung. Sie stellte sich von selbst ein, somit genau passt und nichts kostet. Die Bedingung für die Feuchtpflanzenbesiedlung wäre, zuzulassen, dass immer etwas Restwasser im Becken zurückbleiben kann. Wenn dies gezielt und gesteuert erfolgen würde, würde dies die technische Aufgabe des Beckens kaum beeinflussen, und wir hätten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

 

Zur Bedeutung der sich selbst eingestellten Pflanzen: Prinzipiell steht der Rohrkolben unter Naturschutz. Er bietet durch seinen Wuchsart ein besonders wertvolles Biotop. Der Blutweiderich ist ein sehr wirksamer Pollen- und Nektarspender, nicht nur für die Honigbiene. Man kann Schmetterlinge und auch eine Menge verschiedener wilder Bestäuber wie z.B. gefährdete Solitärbienen an der Pflanze beobachten. Also: Gib der Natur eine Chance, dann gibt’s Artenschutz umsonst.

Das neue BUND-Magazin


Rückblick auf 2020

Liebe BUNDler, Mitglieder, Interessierte

Trotz Corona war unsere Einsatzgruppe im praktischen Naturschutz sehr erfolgreich. So konnten wir alle anfallenden Aufgaben was die Wiesenpflege, die Pflege des Obstgartens, die Versorgung des Obstes, das Betreiben des Recyclinghofs, die Pflege des Wiesenrains nach Weinstetten und weitere Maßnahmen an der neuen Weihung erledigen. Das gemeinsame Arbeiten hat uns Spaß gemacht trotz mancher Hemmnisse.

Wir bedauern aber, dass innerhalb der BUND-Gemeinschaft und nach außen auf gesellschaftlicher Ebene zu wenig möglich war. Es entfiel sogar unsere jährliche Mitgliederversammlung. Wir erhielten nach Absprache mit dem BUND-Verband die Empfehlung, die augenblicklichen Gegebenheiten und anfallenden Probleme unserer Gruppe bis etwa in die Mitte des nächsten Jahres zu verschieben. Auch unser Ausflug fiel ins Wasser, ebenso Vorträge zu Umweltthemen usw.
Verschmerzen mussten wir den Ausfall des Obstwiesenfests, da es doch immer eine gute Möglichkeit bot, über die BUND-Grenzen hinaus in Kontakt mit der Bevölkerung zu kommen.

Auch die Treffs im Rahmen der Kindergruppe mussten entfallen, was uns sehr leid tat.

Die Vorstandsmitglieder hatten sich 3 Mal zu Sitzungen getroffen. Sie fanden im Freien statt und unter großem Abstand der Teilnehmer. Gerne nahmen wir 3 neue Mitglieder in unseren Vorstand auf, Werner Hauf, Barbara Hauf und Maria Baier. Sie haben sich schon gut eingelebt. Wir freuen uns darüber!

Auch an der Weihungsrenaturierung nahmen wir in Treffs und durch praktische Arbeit teil. Da ging es vor allem um das Setzen von Weiden. Wir machten den Vorschlag, einen Tümpel einzurichten, damit u.a. die Frösche dauerhafte Wasserstellen bekommen, die sie brauchen, um ihren Nachwuchs heranwachsen zu lassen. Toll war natürlich die Blüte der eingesäten Wiesen an der neuen Weihung unterhalb der Halde. Angestrebt wird dort, dass sich daraus beständige Blumenwiesen mit einheimischer Flora und Fauna entwickeln, was dem angestrebten Ziel einer Renaturierung entspricht.

Beschäftigen mussten wir uns nochmals mit den Plänen der Flurneuordnung in Steinberg, da wir in der Planung zu wenig nachhaltige Maßnahmen entdecken konnten, die für eine zukünftige Landwirtschaft auch im Sinne der Artenerhaltung, des Bodenschutzes und der jetzigen politischen Neuentwicklung wichtig wären. Sie können unseren Text dazu in unserer Homepage nachlesen.

Erfreulich ist das Verbot der Schottergärten. Sie verhindern, wenn schon draußen in der Landschaft das Artensterben grassiert, dass auch unsere Gärten Lebensraum für einheimische Tiere und Pflanze bieten können.

Die sich weiter verbreitenden schwarzgrauen Kunststoffumzäunungen und mit Schotter gefüllten Drahtzäune der Hausgärten stören die Grundatmosphäre eines Dorfes.

Im Regenüberlaufbecken beim Netto hat sich in den letzten Jahren eine herrliche Flora von selbst angesiedelt, die von vielen bewundert wurde. Jetzt stellt sich die Frage, ob sich die technische Funktion mit dem Schutz dieser Flora kombinieren lässt. Darüber mehr in unserer Homepage.

Apropos Homepage, unser Webmaster, Günter Stemmler betreut sie vorbildlich. Er würde sich wünschen, dass mehr Leute sie besuchen.

In Sachen Vereinslokalwechsel von Staig nach Steinberg ergab sich nichts Neues. Es wurde uns aber versprochen, dass wir auf jeden Fall dorthin umziehen können, sobald die einzelnen Bedingungen auf der Gemeinde Zeit zur Klärung bekommen .

Grundsätzlich wird angesichts der enormen Veränderungen unseres Klimas, des Artenschwunds, der Massentierhaltung, des Waldsterbens usw. die Arbeit des BUND immer wichtiger. Unsere Aufgabe sehen wir darin, uns auch an unserem Ort für Umweltverbesserungen einzusetzen. Denn die muss überall gelingen, wenn wir unseren Kindern nicht eine zerstörte Welt hinterlassen wollen. Dass die Jugend sich heute schon große Sorgen um ihre Zukunft macht, zeigt uns deutlich, wie ernst die Lage ist. Natürlich hat Corona zwar die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wir dürfen aber nicht vergessen, dass andere riesige Probleme auf uns warten.

Wir bedanken uns für Ihren Jahresbeitrag, er unterstützt die ganze BUND-Bewegung. Wir werden umso einflussreicher, je mehr eingetragene Mitglieder den BUND unterstützen. So ist ihr Mitgliedsbeitrag Teil einer Hilfe, mit der wir unsere Welt für unsere Jugend bewohnbar halten können.

Dafür besten Dank!

Manfred Schaumann, Vorstand

PS: Noch eine Frage zur Vogelfütterung. Ich beobachte und höre auch von anderen, dass dieses Jahr ganz wenige Vögel ans Futterhaus kommen: Was ist da los? Was beobachtet Ihr? Könnt Ihr mal zurückschreiben?

 


Nachruf für Siegbert Heese

Plötzlich und völlig unerwartet verstarb Siegbert Heese, unser langjähriger Mitarbeiter und Mitbegründer der Staiger BUND- Gruppe und Gründer und Leiter des Demeterhofs „ Lebensraum e.V. Staig“. Schon In den Anfängen 1976 Jahren ist er dem Ulmer BUND als Gestalter und aktiver Mitarbeiter beigetreten, denn er fand es damals schon als überaus wichtig, ein Beispiel zu geben, mit der geplagten Welt verantwortungsvoller und zukunftsorientierter umzugehen.

In seiner Arbeit in seinem ökologisch orientierten Bauernhof zeigte er beispielhaft und in aller Konsequenz den verantwortungsvollen Umgang mit Äcker und Wiesen, die artgerechte Pflege seiner Nutztiere und den Schutz der Lebensräume bedrohter Tier-und Pflanzenarten um ihn herum. Sein Grundsatz war, nicht nur von den Problemen unserer Zeit zu sprechen, sondern aktiv an der Verbesserung unserer bedrohten Welt zu arbeiten. Und das tat er mit vollem Elan.

Er wurde auch Mitglied der Vorstandschaft der Staiger BUND-Ortsgruppe, die er vor 37 Jahren mitbegründete. Er war dort ein wichtiger Mitarbeiter und Ideengeber. Durch seinen Einsatz gelang es ihm, u.a. den Storch nach Harthausen zu bringen (wir hoffen, dass er wieder kommt). Auch kümmerte er sich um Schwalben, um Falken und andere bedrohte Tiere und Pflanzen. Seine Rentnerzeit war ausgefüllt von der Pflege seiner Felder, seiner Obstgärten, den Feldhecken und dem Vertrieb seiner biologischen Produkte. Er dachte viel nach über die naturfreundlichere Gestaltung unserer Umgebung und stieß auch in den Kommunen manche Verbesserung an. Er war ein Überzeugungstäter, der seinen Zielen auch dann treu blieb, wenn er manchmal auch Gegenwind erntete. In vielen Gremien, die sich mit Natur und Umwelt befassten, war sein Rat sehr gefragt.

Im Alter von 76 Jahren wurde er mitten aus seiner Arbeit herausgerissen und abberufen.

Noch am Vortag seines Todes begegnete ich ihm, als er gerade im Bioladen Erdapfel in Söflingen seine frisch geernteten Kartoffeln, gelbe Rüben, leckeres Obst usw. des Hofs ablieferte. Er zeigte keinerlei Zeichen eines nahenden Todes.

Lieber Siegbert, du warst bis zu deiner letzten Stunde unermüdlich für uns Antrieb und Wegbereiter im Kampf um eine bessere Welt. Dafür dir herzlichen Dank. Zusammen mit vielen Freunden und Bekannten werden wir dich sehr vermissen und nicht vergessen. Wir hoffen, dass dein Lebenswerk weiterhin Früchte trägt.

Für den BUND-Staig

Manfred Schaumann

 

 


s BUNDe-Blättle 2021


Stand der Naturschutzarbeiten

Der letzte Einsatz in den Weiherwiesen war schon eine echte Herausforderung für die Helfer, denn der viele Regen hinterließ viel zu viele aufgeweichte Stellen, in denen es mutig war, das Mahdgut zu bergen und aufzuladen. Also mit den Stiefeln hinein in den Matsch! Der Stimmung tat es keinen Abbruch und bald war fast alles weg, bis auf ein paar Grashäufen, die wir im Winter bei Gefrörnis abholen. Der Demeterhof „Lebensraum“ benutzt jetzt das Material zur Abdeckung seiner Kompostanlage, wobei es selbst zu Kompost wird.

 

Unsere Gruppe schaut gerne auf unsere vielen, meist ehrenamtlichen Arbeiten zurück, die wir in diesem Jahr im Sinne des Natur- und Artenschutzes, der Gesundheit und des Recyclings erfüllten. Da war weiter die aufwendige Pflege der Obstwiese vor der Gemeinschaftsschule, zweier Niedermoorwiesen, der Sandbergwiese. Weiter gab es Weidenpflanzungen, Baumschutzarbeiten, Anregungen für ökologische Maßnahmen, Hilfen bei Schautafeln, Stellungnahmen, Mitplanung bei der Flurneuordnung, Erstellung eines Jahresblättles usw.

 

Wir danken allen Mitarbeiten, die uns dabei ehrenamtlich geholfen haben und ohne sie diese Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Leider konnten wir aus „Coronagründen“ keine Kinder zur Gruppenstunde einladen. Auch das Obstwiesenfest zum gemeinsamen Feiern mit den Mitbürgern entfiel dieses Jahr schmerzlicherweise. 


Nachruf zum Tode Horst Mates

Wir trauern um den Verlust unseres sehr geschätzten Mitglieds Horst Mates. Ca 40 Jahre gestaltete er mit uns das Vereinsleben im BUND-Staig. Darüber hinaus förderte er auch die übergeordneten Vereinsstrukturen des BUND. Er war ein überzeugter Natur-und Umweltschützer, vorbildhaft in seinem Denken und Handeln und so für den BUND eine wertvolle praktische Stütze und Ideengeber.

Sein Handeln war geprägt von der Sorge um die Zukunft unserer Umwelt. Noch im fortgeschrittenen Alter gründete er eine Firma für ökologisches Reisen ( Veloroute ). Dabei gewann er viele Menschen mit der Idee, die Ferien umweltschonend z.B. mit dem Fahrrad zu gestalten.

In unserem Verein war er sehr engagiert und anregend. Er brachte viele Ideen ein, die unser Programm mitbestimmten. Selbst als er nach seinem Unfall körperlich eigeschränkt war, ließ er sich von seiner Überzeugung leiten, beobachtete die ökologische Entwicklung um ihn herum, machte Vorschläge, griff selbst noch mit ein und bereicherte bestehende Flächen durch Aussäen einheimischer Blumen. Die Gestaltung seines zauberhaften Hausgartens ist ein Abbild seiner inneren Liebe zur Natur, wobei seine Frau ihn sehr unterstützte.

Er ging gerne auf Menschen zu und gewann so auch immer wieder neue Mitglieder.

Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Für den BUND-Staig, Manfred Schaumann, Vorstand


Hallo nebenan

Wir empfehlen, sich im Netz anzumelden. Als Naturfreunde werden wir in Zukunft verstärkt über dieses Medium (Kommunikations-Plattform) kommunizieren. So könnten Sie immer wieder Neues aus unserer Arbeit im Naturschutz erfahren und selbst auch mit Ihren Ideen daran teilhaben.


Von unserem Mitglied Maria Edel

Download
Die Fragen eines Kindes können wir nicht immer beantworten
Die Fragen eines Kindes.mp4
MP3 Audio Datei 4.8 MB
Download
Die Alten haben es vermasselt.
Video.mov
QuickTime Video Format 6.6 MB

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Blog empfehlen:

Zwei Naturwissenschaftler aus Blaustein berichten regelmäßig zu Themen wie Klima und Umwelt.


Studie liefert neue Belege - die Insekten in Deutschland verschwinden.

Download
Studie liefert neue Belege_ Die Insekten
Adobe Acrobat Dokument 107.9 KB

KLIMAKRISE WAS JETZT GETAN WERDEN MUSS

HANDLUNGSPROGRAMM DER UMWELTVERBÄNDE FÜR EFFEKTIVEN KLIMASCHUTZ


Klimakrise: Ein halbes Jahrhundert Zögern und Leugnen

Seit mehr als 50 Jahren werden die Mineralölindustrie und die Politik vor der Verbrennung fossiler Brennstoffe und den entsprechenden negativen Auswirkungen auf das Klima gewarnt. Statt sich zu ändern, expandiert die Industrie fleissig weiter: Heute sind zwanzig Unternehmen für ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.


Kreisel bei Netto

Jetzt zeigt er seine ganze Schönheit, entstanden als pflegeleichte und naturnahe Gemeinschaftplanung zwischen Gemeinde, Gärtnerei und BUND-Staig. Die blühenden Sträucher sind teils Wildformen teils Gartenformen nahestehender Wildpflanzen. Sie werden deshalb gerne von Insekten angenommen werden. Man kann leicht beobachten, wie die Bestäuber eifrig dabei sind, die Blüten zu besuchen. In dem „Steppenboden“ gedeihen die Pflanzen sehr gut, auch dank der gezielten Pflege durch den Bauhof. Zur Nachahmung im eigenen Garten empfohlen!! 


Orchideenwiese

Überschwemmte Orchideenwiese im Weihungstal
Überschwemmte Orchideenwiese im Weihungstal

Leider wurde bei dem neulichen Hochwasser unsere Orchideenwiese in Steinberger Weihungstal zum großen Teil vom Hochwasser überschwemmt. Dies ist für die sensible Vegetation der Wiese contraproduktiv, da durch das Wasser die Wiese gedüngt wird und die wertvollen Pflanzen dadurch bedroht sind. Um eine Abmagerung zu erreichen, wird die Wiese jedes Jahr von uns zweimal gemäht und abgeräumt. Die Überschwemmung hätte verhindert werden können, wenn die untere Wasserbehörde ihre Versprechen zur Ablenkung des Wasser rechtzeitig durchgeführt hätte, wie wir es vorgeschlagen hatten.


Unser breitblättriges Knabenkraut, Orchidee des Jahres 2020

Wir freuen uns über die Auszeichnung, denn die Pflanze ist geschützt und sehr selten geworden und hat bei uns noch ihren Lebensraum erhalten können.

Sie gedeiht in der Steinberger Niedermoorwiese im Weihungstal.. Der BUND-Staig organisiert seit ca. 40 Jahren dort die nötige Artenschutzarbeit durch Mähen und Abräumen und wird dabei von der Gemeinde Staig unterstützt.

Weitere Infos in unserem Webtagebuch

 




Unsere Kindergruppe

Immer freuen wir uns, wenn viele Kinder zu uns in die Gruppenstunde kommen. Wir gehen mit ihnen hinaus, um die Kinder Natur spielerisch erleben zu lassen. Denn nur wer die Natur kennt, kann sie auch schützen! Es geht uns dabei nicht nur um die Natur, sondern auch um die Kinder. 



Wir gratulieren unserem Vorstand

Manfred Schaumann erhält Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND
Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND