Termine-Wissenswertes-Wichtiges (und Unwichtiges)

News


Die nächsten Termine der Kindergruppe


Klimawandel: Die Sintflut kommt.

Lesenswertes Essay in der Zeit-Online vom 4.11.2018


Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr


Obstwiesenfest 2018

Unser Obstwiesenfest war wieder ein toller Erfolg


Neue Studie über Glyphosat

Rettet die Insekten

Zwei kleine Leitfäden zum Download:

Wie helfe ich den Wildbienen.

Wie helfe ich den Schmetterlingen


s´BUND-Blättle 2018 ist erschienen



Aus unserem Partnerverein Montessorischule Löwenzahn, Ettenheim:

Mit der Planung und Einrichtung eines nachhaltigen Wildcafemobils wollen Schüler der Montessorischule einen echten Beitrag zum fairen Handel, zur Unterstützung kleinstrukturierter Überlebensprojekte in der einen Welt, zum praktischen Umweltschutz usw. leisten.

Das aktuelle BUND Magazin


BUND veröffentlicht den Fleischatlass 2018


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Das Artensterben bei Insekten ist in aller Munde.

Was sind die Konsequenzen?


Der Hausrotschwanz

 Endlich wird es wärmer! Nicht nur uns gefallen die steigenden Temperaturen, auch die ersten Zugvögel lassen sich von ihnen in unsere Gefilde zurück locken. Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) ist einer der ersten Heimkehrer.


Blumen am Rain—prima Artenschutz!

Wie hier zu sehen war, auf der Böschung entlang dem neuen Radweg zwischen Staig und Weinstetten entstand durch Einsaat wilder Wiesenblumen ein bunter neuer Lebensraum, der auch den Vorbeigehern und –fahrern ins Auge fiel

Allerding kostet diese Schönheit etwas Einsatz und Pflege.

Im Sommer übernahm der BUND die Aufgabe, invasive Wildpflanzen wie der breitblättrige Knöterich mit samt der Wurzel zu entfernen.

Und jetzt, etwas spät im Jahr erfolgte der Schnitt. Der Bauhof mähte die Fläche, der Bund übernahm das Abrechen und das Wegfahren des Mähguts.

Mähen allein reicht nicht. Wenn das Schnittgut nicht wegeräumt wird, also nur gemulcht wird, verschwinden sehr schnell die bunten Blumen, denn sie können sich durch den dichten Mulch nicht behaupten : Dann ist es schnell aus mit der Pracht.

Anschließend ging’s noch der Baumreihe entlang der Straße von Staig nach Schnürpflingen an die Äste. Wildes Reißig und zu weit unten stehende Äste wurden abgeschnitten und das Reißig weggefahren

 

Auch hier mal wieder den ehrenamtlichen Helfern besten Dank


Ein Storchennest wächst jedes Jahr um ein Stockwerk

Bald wir es zu schwer, dann muß man hochsteigen, um die wilden Gewächse und ein Teil des Reißigs entfernen. In diesem Fall war Herr Fröhlich da. Er hat die Erbacher Feuerwehr mitgebracht, so dass hoch oben die Arbeit verrichtet werden konnte. Jetzt warten wir wieder auf ein neues Storchenjahr!

Storchen-Nester müssen gepflegt werden denn sie wachsen in die Höhe und werden dann unstabil.
Reinigen des Storchennestes in Harthausen
Durch Erdeintrag ins Nest bildet sich dort eine Pflanzmulde, in der Gräser und Stauden wachsen und das Nest für die Störche unbrauchbar machen.
Das verlassene Storchennest

Bis jetzt sind noch keine auf unserem Nest in Harthausen angekommen. Ob etwas passiert ist, wissen wir nicht. Nur eins ist klar, es ist sehr gefährlich für Störche, bis in den Süden von Afrika zu fliegen und wieder zurück. Da kann alles mögliche passieren.

 

 Aber vielleicht kommen doch noch welche! Wir hoffen doch!

Was ist mit unseren Strörchen los?

Ja, wir wissen es auch nicht genau! Jedenfalls wurde das Nest im vergangenen Jahr gereinigt und vom zu hohen Aufbau befreit. Dabei stellte sich heraus, dass im Nest sehr viel Erde war. Man sah ja von weitem, wie hochgewachsener Ampfer aus dem Nest ragte. Das kam vermutlich daher, dass der Storch zu viel in Äckern nach Nahrung suchen musste und dann mit seinen Füßen die Erde mit ins Nest brachte. Dadurch versumpfte das Nest. Normalerweise sucht der Storch in feuchten Wiesen und kommt dabei nicht mit Ackerboden in Berührung .Vielleicht war dies auch ein Grund, warum die letzten Jungen krank wurden und starben.

Es könnte auch sein, dass die Harthausener Störche auf dem langen Weg von und nach Afrika verunglückten oder sonst wie ums Leben kamen. Die Gefahr ist groß, die lange Reise nicht zu überstehen, denn viele Gefahren lauern.

Interessant war, dass dieses Frühjahr verschiedene Störche hier auftauchten, aber das Nest nicht annahmen. Denn wenn Störche sich niederlassen, prüfen sie die Umgebung, ob sich genügend Futter bietet. Dies ist natürlich abhängig davon, wie die potentiellen Futterquellen ( Wiesen, Feuchtwiesen ) landwirtschaftlich gestaltet und benutzt werden. Vielleicht hat sich diesbezüglich dort einiges verändert.

 

Es ist zu erwarten, dass durch die Weihungsrenaturierung neue ökologische Gewässerrandstreifen entstehen. Die Pflege dieser neuen Flächen muss nach ökologischen Vorgaben erfolgen, was zu einer biologischen Bereicherung führen wird. ( z. B. durch andere Mähzeiten, kein Düngereintrag usw.) Das wäre für den Storch gut, er könnte dann wieder mehr Nahrung finden. 


Unser Umwelttipp

Artenvielfalt im eigenen Garten

Laut Artenschutzbericht der Bundesregie­rung sind ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gefährdet. Schuld daran ist haupt­sächlich der Mensch, indem er auf vielfältige Weise in die Natur eingreift, Lebens­räume zerstört und industrielle Schad­stoffe freisetzt.



Unsere Kindergruppe

Immer freuen wir uns, wenn viele Kinder zu uns in die Gruppenstunde kommen. Wir gehen mit ihnen hinaus, um die Kinder Natur spielerisch erleben zu lassen. Denn nur wer die Natur kennt, kann sie auch schützen! Es geht uns dabei nicht nur um die Natur, sondern auch um die Kinder. 

Wir gratulieren unserem Vorstand

Manfred Schaumann erhält Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND
Urkunde für jahrzehntelanges Engagement beim BUND