· 

Protokoll Vorstandssitzung März 2021

Protokoll der Online-Vorstandsitzung vom 22.3.21 vom 21.00 Uhr bis 22.30 Uhr über Skype

Teilhehmer: Günter Stemmler, Bruno Kraus, Werner und Barbara Hauf, Manfred Schaumann, Andrea wollte teilnehmen, aber die Technik funktionierte nicht, Maria Baier hat keinen Zugang, Christoph meldete sich nicht.

Ergebnisse werden in rot geschrieben


BUND-Staig, 3.3.21

Einladung zur Zoom-Vorstandsitzung, Montag (8.3.) um 20.00 Uhr

Inzwischen hat sich einiges getan, wir sollten uns mal zusammensetzen und miteinander beraten.

Pos 1

  1. In Sachen Ökoverbund Weihung hat sich einiges ergeben. Wir sind auf dem Weg eine Art Lehrpfand entlang der Weihung als Ergänzung zu den Vorhaben der Gemeinde zu entwickeln. Darin wird uns Romy Werner, die Vorsitzende des Vereins Landschaftentwicklung im LRA Ulm sehr unterstützen. Wir haben unsere Vorstellungen mit ihr besprochen und sie wird uns darin unterstützen, Naturschutzgelder zu erhalten, Dabei geht es immer um 70% Bezuschussung der tatsächlichen Kosten.

  2. Es geht zunächst um eine wissenschaftliche Begleitung mit Hilfe eines anerkannten Fachmanns. Wir konnten dazu Herrn Dipl. Biologen Wolfgang Decrusch gewinnen. Dessen Aufgabe wird sein, die verschiedenen Biotope zu definieren und ihre Artenausstattung aufzunehmen. Daraus entwickeln sich 4 Infotafeln, deren Standorte mit dem BM und dem Förster bereits festgelegt sind.

  3. Dann muss sich daraus die Gestaltung, mit Bildern undTexten entstehen

  4. Unsere Aufgabe wird sein, ihn zu beglwiuten, zu unterstützen und gemeinsam die Entwicklung der Tafeln voranzutreiben.

  5. Der Verbund besteht aus etwa 15 verschiedenen Biotopen, die wir in etwa schon vorgelegt haben ( siehe Jahresblättle 70, S. ). Die einzelnen Biotope sollten beschrieben werden und als zusammenfassende Broschüre erscheinen.

Unsere Absicht ist, diese einmalige Natur um die Weihung zwischen Baurabrück und Schnürpflinger Brück als etwas Wertvolles, etwas Schützenswertes und als etwas ganz Besonderes und Typisches ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, das die besondere Aufmerksamkeit und den daraus erfolgen Schutz erhält

Jetzt zu den Kostenvorstellungen:

Decrusch ca 5000,00 €

Schautafeln ca 2400 €

Ehrenamtsanteile 1000 €

Für diese Summen beantragt Frau Werner Naturschutzgelder, davon könnten wir jeweils 70 % erhalten. Was wir tatsächlich schließlich zu zahlen hätten, eventuell nur die 30% für die Schautafeln.

Angesichts der Bedeutung und Größe unseres Vorhabens würde ein von uns leistbarer Betrag übrigbleiben, zumal der Betrag für die ehrenamtliche Tätigkeit beim BUND bliebe.

Ergebnis:

Im Prinzip stimmen die TN dem gesamten Plan zu.

Bei der Durchführung muss noch auf folgendes geachtet werden. Da wir nicht genau wissen, wann die Naturschutzgelder genehmigt werden, beschließen wir folgendes.

Um die Gesamtheit der vorkommenden Arten zu erfassen, sollten wir mit der Arbeit jetzt schon beginnen, da jetzt schon die ersten Pflanzen blühen Da wir aber jetzt noch nicht genau wissen ob und wann die Gelder genehmigt werden, beschließen wir trotzdem jetzt schon mit der Aufnahme der Arten zu beginnen. Allerdings ist damit die Finanzierung noch nicht gesichert. Wir gehen aber davon aus, dass dies geschieht. Damit wir aber Herrn Decrusxch jetzt schon beschäftigen können, gehen wir in Vorleistung bis zu einem Betrag von 1500 €. Somit könnten wir mit der Arbeit sofort beginnen. Diesem Vorschlag stimmten all TN zu, in der Hoffnung, dass die Genehmigung sowieso erfolgt.

Pos 2

Problematische Gartenblumeneinsaat (EXPONA Blumenwiese, veröffentlicht im Blatt 32, 2020) durch Gemeinde an der Weihung im Gewann Deixelbahn oberhalb der Baurabrück; <-> BNatSchG §40;

Manfred berichtet über die Blumemneinsaat auf den neuen Flächen zwischen Weihung und Weg parallel zum neuen Wanderweg an der Weihung von der Baurabrücke flussaufwärtss. Die Gemeinde verwendete nicht erlaubte Samenmischungen. In freier Landschaft dürfen aus artenschutzrechtlichen Gründen nur einheimischen Pflanzen gesät werden, die angewendeten Mischungen enthalten aber viele fremde Arten wie Gartenblumen, die nicht einheimisch sind. Auf Anfrage, lehnte aber die Gemeinde eine Änderung ab. Die Treilnehmer stimmten für ein Gespräch , mit dem Ziel, dort entsprechend des Paragraphen 40 des BNatSchG die Arten anzupassen.


Pos 3

s`BUNDE Blätte ist fertig. Wie verteilen wir es? Wieviel Exemplare sollen wir drucken lassen?

Es wurden 200 Exemplare gedruckt. Wie gewohnt in den Staiger Läden auslegen, den Gemeinderäten extra zukommen lassen. BUND-bekannten direkt in den Briefkasten

Pos. 4

Hier Tafel der Gemeinde für den Lehrpfad

Zustimmung zur Angleichung unserer Tafeln an die der Gemeinde. ( Tafelabbild unten ) Naturschutzgelder für die ganze Aktion in Sachen Ökoverbund Weihung wurden mit Hilfe und Unterstützung von Frau Werner, Vorsitzende des Naturerhaltungsverbands im Landratsamt Ulm gestellt.

Pos. 5

Biotopgehölzentfernung im Gewann Mauerfeld. Reaktion der unteren Naturschutzbehörde.

An oben genannten Flächen, die als Biotope eingetragen waren, wurde wild gerodet ( mit Wurzelentfernung) , Wir fragten bei der unteren Naturschutzbehörde nach, was sie in dieser Sache unternehmen wird. Sie sagte auch, die Entfernung ist nicht erlaubt, weil geschützt: Sie will den Bersitzer bei der örtlichen Polizeibehörde anzeigen.

Pos 6:

Wie sollen wir uns entscheiden in Sachen Baumpflege an der Straße zwischen Steinberg und Essendorf

 

Herbert Baier hat mit dem Besitzer ( Hansi Hofer ) darüber ein Gespräch geführt. Dabei ergab sich, dass der Besitzer sich wünscht, dass wir das Schneiden weiterhin durchführen., Er hätte sich auch für die bisherige Arbeit bedankt. Inzwischen haben wir den Schnitt durchgeführt, weil wir dies für den Erhalt der Bäume für wichtig finden,

Nichtbeteilgte an der Sitzung können gern noch ihre Meinung, ihre Zustimmung oder Ablehnung äußern.

 

Fürs Protokoll
Manfred Schaumann, 8.4.21